Freitag, 03.12.2021
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Krems – Badearena Neu

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Magistrat der Stadt Krems - Sport- und Freizeitbetriebe
Aufgabentyp: Erholung und Tourismus, Neubau, Sport und Spiel
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2018
Wettbewerbsordnung: Ja
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, physische und juristische Personen
Abgabetermin: 17.05.2021
Entscheidungstermin: voraussichtlich 31.08.2021
Aufgabenstellung: Die Stadt Krems an der Donau beabsichtigt die Neuerrichtung und, nach Inbetriebnahme der neuen Badearena, den anschließenden Abbruch des bestehenden Hallenbades in der Strandbadstraße 5, 3500 Krems. In einem ersten Schritt soll dafür im Rahmen eines 2-stufigen offenen Wettbewerbs sowohl ein Bebauungs- und Vorentwurfskonzept als auch ein geeignetes Generalplanungsteam für die Planungsleistungen (ohne einer Örtlichen Bauaufsicht) gefunden werden.
Absichtserklärung: Die Stadt Krems, als Ausloberin, beabsichtigt nach Abschluss des gegenständlichen Realisierungswettbewerbs, unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, mit der Wettbewerbssieger*in (= 1. Rang im gegenständlichen Wettbewerb) ein Verhandlungsverfahren ohne vorheriger Bekanntmachung gemäß § 37Abs. 1 Ziff. 7 des Bundesvergabegesetzes 2018, über die Erbringung von Generalplanungsleis-tungen durchzuführen.

Im Falle eines positiven Verhandlungsabschlusses ist beabsichtigt, einen Vertrag über Generalplanungsleistungen [exklusive der örtlichen (Fach)Bauaufsicht] abzuschließen. Diese beinhalten, angelehnt an die Leistungsmodelle 2014 herausgegeben vom Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft der TU Graz, abrufbar unter https://www.arching.at/mitglieder/552/leistungsmodelle_2014.html), folgende Fachbereiche der Leistungsphasen LPH 1 (Grundlagenanalyse) bis LPH 7 (Begleitung der Bauausführung):

◼ Architekturleistungen samt Koordination aller Fachplaner (LM.OA und LM.GP)
◼ Statisch-konstruktive Bearbeitungen (LM.TW)
◼ Fachplanungen zur Technischen Ausrüstung (LM.TA)
◼ Fachplanung Schwimmbadtechnik (LM.TA)
◼ Küchenplanung (LM.TA)
◼ Bauphysikalische Bearbeitungen (LM.BP)
◼ Brandschutzplanung (LM.BP)
◼ Freianlagenplanungen (LM.FA)
◼ Projektleitung sowie Planungskoordination gemäß BauKG (LM.BKG)

Dabei betreffen die angeführten Leistungsmodelle nicht nur das Objekt der Badearena NEU selbst und die zugehörigen Freiflächen, sondern auch die Generalplanungsleistungen für den anschließenden Abbruch der bestehenden Badearena.

Nicht Teil des gegenständlichen Leistungsumfanges sind die Teilleistungen der Örtlichen (Fach)Bauaufsichten (Leistungsphasen LPH 8 und LPH 9), weder für die baulichen Maßnahmen noch für die haustechnischen Gewerke. Die diesbezügliche Auftrag-nehmer*in wird in einem gesonderten Vergabeverfahren ermittelt.

Bezüglich Leistungsvergütung erklärt die Auftraggeberin, dass sämtliche der ausgeschriebenen Leistungen entsprechend den zugehörigen Tabellen der Vergütungsmodellen der TU Graz (VM.GP, VM.OA, VM.FA, VM.TW, VM.TA, VM.BP, VM.BKG) vergütet werden.

Sollte die Auftraggeberin im Rahmen des Verhandlungsverfahrens keine Einigung mit der Wettbewerbssieger*in des Wettbewerbs erreichen, was unter anderem dann der Fall ist, wenn die Wettbewerbssieger*in den Verbesserungsempfehlungen nicht Folge leisten kann und/oder wenn keine Einigung über die Höhe des Honorars erzielt wird (erwartet wird ein angemessener und marktüblicher Abschlag auf die Vergütungsmodelle), behält sich die Auftraggeberin vor, auch die jeweils nachgereihten Wettbewerbsteilnehmer*innen zum gegenständlichen Verhandlungsverfahren einzuladen.

Fortführende Details zum Leistungsumfang können dem → Teil III (= Leistungsvertrag samt Leistungsbilder) entnommen werden. Dieser wird den Auslobungsunterlagen der zweiten Wettbewerbsstufe beigelegt werden.

Mit der Abgabe der Wettbewerbsausarbeitung erteilt die Wettbewerbsteilnehmer*in ihre unwiderrufliche Zustimmung, dass die Stadt Krems im Auftragsfall jederzeit das Recht hat, den Generalplanerauftrag auch auf andere, im Eigentum der Auftraggeberin stehende Gesellschaften, auf eine Finanzierungsgesellschaft oder auf eine andere öffentliche Auftraggeberin im Sinne des Bundesvergabegesetzes mit allen bis dahin entstandenen Rechten und Verbindlichkeiten zu übertragen.
Kommentar der Kammer: Da beim gegenständlichen Wettbewerb die Einbindung der ZT-Kammer erst nach nach dem Kolloquium bzw. nach der Bekanntmachung des Verfahrens erfolgte und damit eine wesentliche Abweichung zum WSA 2010 besteht, wird der Wettbewerb mit „gelber Hand“ gelistet.

Inhaltlich entspricht die überarbeitete Auslobung in der Version 02 den Empfehlungen der ZT-Kammer (Verfahren, Leistungsbild der zu beauftragenden GP-Leistungen, Termine, Preisgeld), ausgenommen die Nennung von zwei Hauptpreisrichtern und zwei Ersatzpreisrichtern durch die ZT-Kammer; die Nennung der beiden HPR und EPR war durch die vorherige Veröffentlichung nicht mehr möglich. Die Mindesterfordernis für die finanzielle Leistungsfähigkeit konnte reduziert werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die durchschnittlichen Umsätze aller Teammitglieder (ARGE-Partner oder Subunternehmer), auf die man sich dabei stützt, für das Erreichen der Grenze zusammengezählt werden können.

Die Vertreter des AG sagten am 12.04.2021 zu, die in die Version 02 eingearbeiteten Änderungen an die WB-Teilnehmenden zu übermitteln.

Wir bedanken uns für die Kontaktaufnahme mit „uns“ (ZT-Kammer). Gerne stehen wir bei weiteren Verfahren schon im Zuge der Formulierung der Auslobung bis zur „Kooperation“ zur Verfügung.
Kontaktstelle: JIREK. Managementconsulting GmbH
DI Michael Jirek
Invalidenstraße 3/12a
A-1030 Wien, Tel: Fax: Mob:
T +43.1.8774811
F +43.1.8774854
M +43.664.5441218
E mj@jirek.at

Rechtliche Verfahrensbetreuung
RA Dr. Christian Fink
Salztorgasse 2/15
A-1010 Wien
T +43.1.2350069
E office@finkrecht.at
Verfahrensorganisator: JIREK Managementconsulting GmbH
Preisgericht: Gesellschafter der Institute of Building Research & Innovation ZT-GmbH und geschäftsführender Gesellschafter der IPJ Ingenieurbüro P. Jung GmbH DI Dr. Peter Holzer; Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Krems und Geschäftsführer der ah3 Architekten ZT GmbH Arch. DI Johannes Kislinger; Vorsitzender des Gestaltungsbeirats der Stadt Krems und Geschäftsführer der LindnerArchitektur ZT GmbH Arch. DI Gerhard Lindner; Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Krems und Geschäftsführerin der lichtblauwagner archi-tekten generalplaner zt gmbh Arch. DI Susanna Wagner; Stadtrat und Umweltgemeinderat der Stadt Krems Albert Kisling, MSc MAS; 2. Vizebürgermeister der Stadt Krems Ing. Erwin Krammer; Bürgermeister der Stadt Krems Dr. Reinhard Resch, MSc
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 95KB)
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