Dienstag, 26.10.2021
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Promenadenring St. Pölten

Verfahrensprädikat: Ohne Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Stadtgemeinde St. Pölten
Aufgabentyp: Landschaft, Freiraum und Garten
Auftragsart: Generalplanerauftrag
Verfahrensart: Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2018
Wettbewerbsordnung: Ja
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau, IngenieurkonsulentIn für Landschaftsplanung und Landschaftspflege, physische und juristische Personen
Preisgeldsumme: EUR 104.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 23.04.2021
Entscheidungstermin: 07.05.2021
Aufgabenstellung: Der Auslober sucht für das Projekt „Neugestaltung Promenadenring St. Pölten“ eine hervorragende, innovative und zukunftsfähige Planungslösung. Der Realisierungswettbewerb erscheint dem Auslober als qualitätsbasiertes, projektorientiertes Auslobungsverfahren dazu besonders geeignet. Zweck des Wettbewerbes ist die Erlangung von Vorentwurfskonzepten, die auf der Synthese von Städtebau, Verkehr und Freiraumgestaltung aufbauen.
Absichtserklärung: Siehe hiezu auch den beiliegenden Musterwerkvertrag für Planer- und Konsulentendienstleistungen. Dieser Musterwerkvertrag ist ein, vom Land Niederösterreich mit der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland, gemäß Kooperationsbeschluss vom 14.12.2012, vereinbartes, für die Verwendung durch die niederösterreichischen Gemeinden und Städte, sowie sonstige öffentliche Auftraggeber adaptiertes Standardwerk, und stellt eine Verhandlungsgrundlage in den Auftragsverhandlungen dar, wobei der vertragsrechtliche Teil nicht verhandelt wird.

Der Auftraggeber beabsichtigt, im Rahmen des gegenständlichen Projekts, folgende, im beiliegenden Musterwerkvertrag angeführte, Leistungen (sofern zur Realisierung des Wettbewerbsprojektes erforderlich) an den Wettbewerbsgewinner für das (Haupt-) Teilprojekt „Neugestaltung Promenadenring“
- B.11 Freiraum- und Freianlagenplanung und Herstellungsüberwachung;
- B.17 Generalplanerfunktion Übergeordnete Bauaufsicht / Koordination;
- B.29 Verkehrsplanung (sofern und soweit für die für die Realisierung der Wettbewerbsarbeit erfor-derlich); insb jedoch
- B.29.2 Straßenplanung und Herstellungsüberwachung: Oberflächenplanung bis Detailplanung lt NÖ Straßengesetz

und

für das Teilprojekt „Dispositionsflächen Europaplatz“

- B.11 Freiraum- und Freianlagenplanung und Herstellungsüberwachung;
- B.17 Generalplanerfunktion Übergeordnete Bauaufsicht / Koordination

zu beauftragen.

Folgende Leistungen wird der Magistrat der Stadt St. Pölten als Eigenleistung erbringen:

- (Einbauten-) Vorgaben und Plangrundlagen;
- Tiefbau: Gewerke-Ausschreibungen;
- Tiefbau: Gewerke-Vergabe;
- Tiefbau: Gewerke-ÖBA.

Die Vertreter des Bauherrn und die Besetzung der Projektleitung werden in weiterer Folge (im Zuge der Auftragsverhandlungen) noch näher definiert.

Der Auftraggeber wird – den Empfehlungen des Preisgerichts folgend – mit dem Wettbewerbsgewinner exklusiv in Auftragsverhandlungen eintreten. Falls verfahrensgegenständlichen Leistungen für das Teilprojekt „Dispositionsflächen Europaplatz“ an einen anderen Wettbewerbsteilnehmer als den Gewinner des Wettbewerbs – zB nach Empfehlung des Preisgerichts – vergeben werden soll, so behält sich der Auftraggeber diese Möglichkeit explizit vor. Mit dem Wettbewerbsgewinner würde in diesem Fall ein zulässiges Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung mit dem Gewinner eines Wettbewerbs geführt und mit dem – zB vom Preisgericht empfohlenen – für die Planung und Herstellungsüberwachung des Teilprojekts „Dispositionsflächen Europaplatz“ Wettbewerbsteilnehmer (Gewinner des Wettbewerbs bezogen auf die Teilaufgabe „Dispositionsflächen Europaplatz“) ein davon unabhängiges zulässiges Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung geführt.

Die Auftragsverhandlungen werden über den gesamten Auftragsinhalt geführt. Gegebenenfalls weichen die Vorgaben des Auftraggebers für die Projektrealisierung von den Vorgaben im Wettbewerb ab. Die Wettbewerbsteilnehmer akzeptieren, dass sie in diesem Fall ihren Wettbewerbsbeitrag abändern müssen.

Konkret wird der Auftraggeber im Anschluss an den Wettbewerb mit dem Wettbewerbsgewinner im Rahmen der Auftragsverhandlungen, insbesondere im Hinblick auf die zur Realisierung anstehenden und finanzierbaren Teilabschnitte (vgl B.4.4), sowie mögliche Förderungen festlegen, welche Teilbudgets und Rahmentermine für welche Maßnahme zu reservieren wären. Der AG wird diesbezüglich einen Rahmenvertrag mit dem AN ausverhandeln, in welchem festgelegt wird, zu welchen Konditionen welche Teilabschnitte zu welchen konkreten Rahmenbedingungen beauftragt werden können. Der AG ist nicht verpflichtet, die ausgeschriebenen Leistungen für das gesamte Vorhaben an den Wettbewerbsgewinner zu vergeben; jedenfalls besteht die feste Absicht, zumindest die Leistungen für die prioritären Abschnitte an den Wettbewerbsgewinner zu vergeben.

Das Realisierungsprojekt wird vom künftigen Auftragnehmer gemeinsam mit dem Auftraggeber und in Abstimmung mit den Behörden im Rahmen der Vorentwurfsplanung erarbeitet.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes vor Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, besteht kein Rechtsanspruch der Wettbewerbsteilnehmer auf eine Beauftragung.

Für den Fall, dass (derzeit unabsehbare) Ereignisse eintreten, welche eine wirtschaftliche Realisierung des Projektes nach Beauftragung und nach Auffassung des Auftraggebers in Frage stellen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten und nach, bis zu diesem Zeitpunkt angefal-lenen tatsächlichen Kosten abzurechnen.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Falle des Scheiterns der Auftragsverhandlungen mit dem nächstgereihten Wettbewerbsteilnehmer in Auftragsverhandlungen einzutreten.

Die Auftragsverhandlungen gelten in nachstehenden Fällen als gescheitert:

- Der Bieter weigert sich Empfehlungen des Preisgerichts in der weiteren Planung zu berücksichtigen.
- Der Bieter weigert sich, gegebenenfalls geänderte Vorgaben des Auftraggebers in der weiteren Planung zu berücksichtigen.
- Der Bieter weigert sich, die ausgeschriebene Leistung vollständig anzubieten.
- Das Honorarangebot des Bieters kann – auch durch gegebenenfalls in den Verhandlungen dargelegte Erläuterungen – keinesfalls als angemessen angesehen werden.
Kontaktstelle: Arch. DI Günther Hintermeier
Kastelicgasse 3/19
A-3100 St. Pölten
Verfahrensorganisator: Arch. DI Günther Hintermeier
Preisgericht: Stadtplaner, Berlin Uli Hellweg; Mitglied des Gestaltungsbeirats der NÖ Landeshauptstadt St. Pölten, Wien Arch. DI Ernst Beneder; Landschaftsarchitektin, Mediatorin, München/Freising, (ab 01.04.2021 design. o.Univ.-Prof.in TU Wien) Univ.-Doz DI Dr. Susan Ahn; DI Dominik Scheuch, YEWO LANDSCAPES GMBH, Wien; Mobilitäts- und Verkehrsplaner, Münsingen/Bern Dipl. Bauing. ETH/SIA/SVI Fritz Kobi; Mobilitäts- und Verkehrsplaner TU Wien DI Dr. Harald Frey; Bürgermeister der NÖ Landeshauptstadt St. Pölten Mag. Matthias Stadler; Baudirektor der NÖ Landeshauptstadt St. Pölten DI Wolfgang Lengauer; Stadtentwicklungsdirektor der NÖ Landeshauptstadt St. Pölten DI Jens de Buck; Geschäftsführerin NÖ Kulturhauptstadt 2024 GmbH Mag. Angelika Schopper, MAS
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Wien, Nö, Bgld
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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
EU-Bekanntmachung (pdf, 86KB)
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