Mittwoch, 19.01.2022
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Neubau der Volksschule und Funktionssanierung der Mittelschule in Steinach am Brenner

Verfahrensprädikat: In Kooperation mit der am Verfahrensort zuständigen Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
Verfahrensort:
Bundesland:
Staat:
Auslober: Marktgemeinde Steinach am Brenner und Schulverband Steinach am Brenner, Gschnitz und Trins
Auftraggeber: Marktgemeinde Steinach am Brenner und Schulverband Steinach am Brenner, Gschnitz und Trins
Aufgabentyp: Bauen im Bestand, Bildung, Neubau
Auftragsart: Einzelauftrag ArchitektIn
Verfahrensart: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Rechtsgrundlage: Bundesvergabegesetz BVergG 2018
Wettbewerbsordnung: Nein
Mindesteignung: ArchitektIn, ZivilingenieurIn für Hochbau
Preisgeldsumme: EUR 66.000,- zuzügl. 20% Mwst.
Abgabetermin: 01.12.2021
Entscheidungstermin: 10.01.2022 und 11.01.2022
Aufgabenstellung: Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepte für die Volksschule, die sich im Komplex des Schulzentrums befindet und direkt gegenüber auf einem neuen Standort errichtet werden soll; Weiters werden die frei gewordenen Räume der Volksschule Teil der Mittelschule und somit wird Platz geschaffen für eine zukünftige Erweiterung. Mit dem Neubau der Volksschule wird ein neuer Außenraum des Schulzentrums definiert. Dieser gemeinsame Bereich wird autofrei und soll ebenfalls neugestaltet werden.
Absichtserklärung: (1) Der Auslober beabsichtigt nach Abschluss des Wettbewerbes, im Falle der Realisierung des Projektes die*den Verfasser*in des mit dem 1. Platz (Gewinner*in) in der Reihung der Wettbewerbsbeiträge ausgezeichneten Projektes bzw. des von der Jury zur Ausführung empfohlenen Projektes unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichtes mit den Planungsleistungen zu beauftragen. Im begründeten Ausnahmefall können auf ausdrückliche Empfehlung durch die Jury neben der*dem Gewinner*in des Neubaus der Volksschule auch eine*ein Gewinner*in des Umbaus der Mittelschule ausgezeichnet und mit Planungsleistungen beauftragt werden.
(2) Die Honorierung der Planungsleistungen erfolgt unter noch zu vereinbarenden Bedingungen auf Basis der „LM.VM 2014, Leistungsmodelle + Vergütungsmodelle“ für Planerleistungen.
(3) Die Festlegung der Vertragsbedingungen für diese Beauftragung (optional Generalplanerleistungen) erfolgt im Verhandlungsverfahren nach dem Bundesvergabegesetz i. d. g. F. Die*der Wettbewerbsteilnehmer*in hat keinen Anspruch auf Beauftragung von Leistungen der Fachplanung (z.B. Haustechnik, Tragwerksplanung etc.) oder auf die Beauftragung mit der „Örtlichen Bauaufsicht“.
(4) Die Übertragung der folgenden Leistungen ist vorgesehen: Architektur
Vorentwurf, Entwurfsplanung, Einreichplanung, Ausführungsplanung, Begleitung der Bauausführung
(5) Zusätzlich können folgende Leistungen vergeben werden:
Einrichtungsplanung, Brandschutzpläne, Gestaltung der Außenanlagen und Landschaftsplanung
(6) Vom Auslober aus sachlichen, funktionalen oder wirtschaftlichen Gründen verlangte Änderungen gegenüber dem Wettbewerbsprojekt, sowie die Empfehlungen des Preisgerichtes, sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Eine Nichtbeachtung dieser Festlegung führt zum Verlust der Beauftragung.
(7) Sollten die Verhandlungen mit der*dem Verfasser*in des Siegerprojekts scheitern bzw. nicht mit einer Auftragsvergabe enden, hat der Auslober das Recht, anschließend mit der*dem nachgereihten Preisträger*in Verhandlungen über den Planungsauftrag zu führen.
(8) Sollte aufgrund einer Beeinspruchung des Verfahrens das Siegerprojekt nicht zur Ausführung gelangen, können von der*dem Auftragnehmer*in nur die tatsächlich erbrachten Leistungen in Rechnung gestellt werden. Die*der Auftragnehmer*in hat in diesem Fall keinen Rechtsanspruch auf entgangene Gewinne (Vergütungsanspruch).
Kommentar der Kammer: Die Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg hat mit Schreiben vom 02.08.2021 und der Registriernummer 19/21 ihre Kooperation mit der Ausloberin bekundet.

Als Juroren seitens der Kammer wurden nominiert:
Architekt Walter Angonese, Kaltern
Architekt Dipl.-Ing. Mag.arch. Manfred Maximilian Rieder, Wien
Kontaktstelle: Arch. Dipl.-Ing. Siegfried Hybner
Leopoldstraße 30
A-6020 Innsbruck
T 0664.9118734
E office@nachhaltig-planen.at
Verfahrensorganisator: Arch. DI Siegfried Hybner
Preisgericht: Arch. DI Walter Angonese; DI Mag.arch. Manfred Maximilian Rieder; HR DI Nikolaus Juen, Amt der Tiroler Landesregierung, Geschäftsstelle für Dorferneuerung; DI Michael Unterberger, Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Raumordnung und Statistik; Vbgm. Thomas Stockhammer, Marktgemeinde Steinach; GV Karin Grissemann, Marktgemeinde Steinach; GR Dr. Norbert Span, Marktgemeinde Steinach; Bmstr. Ing. Christian Bartl, M.Eng., Bausachverständiger; Robert Eder; DI Mag. Florian Riedl
Auftragsverhandlung: Ja. Verhandlung mit dem/der GewinnerIn
Einpflegende Kammer: Tirol und Vorarlberg
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Die hier zum Download bereit- gestellten Auslobungsunterlagen dienen nur der Erstinformation. Von einer Teilnahme am Wettbewerb oder Verfahren nur auf Basis der hier verfügbaren Unterlagen wird ausdrücklich abgeraten. Die aktuellen und letztgültigen Unterlagen erhalten Sie ausschließlich vom Auslober oder Verfahrensorganisator - häufig durch Registrierung auf einem entsprechenden Online-Portal. Bezüglich allfälliger in den Unterlagen enthaltener Karten der Firma Freytag-Berndt Artaria KG besteht eine gültige Lizenzvereinbarung mit der Bundeskammer für die Verwendung auf diesem Wettbewerbsportal.
Ausschreibung Volksschule und Mittelschule Steinach (pdf, 775KB)
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